Zazen
Um den modernen, von Stress und Hektik geprägten, Alltag zu unterbrachen, kann man sich zum Beispiel dem Element "Zazen" aus dem Zen-Buddhismus zuwenden. Dies ist eine Mediationstechnik, die sowohl Geist als auch Körper zur Ruhe bringen sollte. Um sie durchführen zu können, muss man zuerst eine spezielle Sitzposition einnehmen. Man setzt sich im Lotussitz oder im Halblotussitz auf ein Kissen auf den Boden. Die Wirbelsäule wird ganz gerade gehalten, man versucht also mit dem Scheitel gegen den Himmel zu drücken. Zu Beginn konzentriert man sich auf ein paar tiefe Atemzüge durch den Mund. Dann beginnt man immer kleiner werdende Kreise mit dem Oberkörper zu beschreiben. Dadurch sollte man das Kissen perfekt anformen und eine gute Sitzposition erlangen. Wenn man diese erlangt hat, atmet man durch die Nase ein und aus und zählt jeden Atemzug. So zählt man immer wieder von 1 bis 10 und versucht dabei immer eins mit der Zahl zu werden. Während dessen lässt man andere Gedanken vorbeiziehen ohne sie festzuhalten oder zu verwerfen. So verbleibt man 15 bis maximal 45 Minuten. Dann beginnt man wieder mit dem Kreisen des Oberkörpers und als Abschluss macht man noch ein paar tiefe Atemzüge durch den Mund.
Dieser Vorgang sollte einen festen Platz im Alltag haben, und täglich wiederholt werden, um die volle Wirkung entfalten zu können.
Weiterführende Literatur und Medien:
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