SauerstofftherapieIm Gegensatz zu allen anderen lebensnotwendigen Stoffen wie Nahrung und Wasser, führt der Entzug von Sauerstoff schon nach wenigen Minuten zum Tod. Doch auch wenn der Tod nicht eintritt, kann ein Sauerstoffmangel schwerwiegende Folgen haben. Eine inhalative Form der Sauerstofftherapie ist die Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie, die von dem Physiker Manfred von Ardenne entwickelt wurde. Diese besteht aus drei aufeinander folgenden Schritten, die je nach Erfolg fünfzehn bis zwanzig mal wiederholt werden. Der erste Schritt besteht in der Einnahme eines Cocktails aus Vitaminen, Mineralstoffen und anderen Mitteln, die die Aufnahme des Sauerstoffes in die Zellen begünstigen sollen. Danach folgt eine zehn- bis fünzehnminütige Phase, in der reiner Sauerstoff eingeatmet wird. Abschließend gibt es noch eine Belastungsphase, in der die Verteilung des Sauerstoffes über den ganzen Körper duch körperliche Belastung gewährleistet wird. Die Wirkungsweise besteht darin, dass einerseits die Durchblutung gefördert und andererseits das Immunsystem unterstützt wird. Die durchblutungsfördernde Wirkung wird dadurch erklärt, dass die Zellen der Gefäßsysteme abschwellen, wodurch mehr sauerstoffreiches Blut zu den Organen und anderen Geweben kommt. Dieser Effekt sollte, je nachdem wie sehr man den Lebensstil darauf anpasst, für sechs bis achtzehn Monate anhalten. Die Stärkung des Immunsystems ist durch den Vitamin- und Mineralstoffcocktail zu erklären, der in der ersten Phase eingenommen wird. Leider gibt es aber noch kaum wissenschaftiche Veröffentlichungen zur Wirksamkeit dieser Therapie! Weiterführende Literatur und Medien: |
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