Peeling

Beim Peeling gibt es drei verschiedene Stufen. Das schonenste Verfahren, das man umgangssprachlich als Peeling bezeichnet, ist das oberflächliche Peeling, bei dem nur die oberste Hornschicht der Haut mechanisch oder chemisch entfernt wird. Das mitteltiefe Peeling entfernt die gesamte Hornschicht chemisch. Diese Behandlung muss länger vorbereitet werden, da es einige Risiken gibt. Es braucht nach der Behandlung ein paar Tage bis zu einer Woche, bis die Wunde wieder abheilt. Beim tiefen Peeling wird die gesamte Haut bis zur Kollagenschicht abgetragen. Hier braucht es mehrere Wochen bis es wieder abgeheilt ist. In Europa wird dieses Verfahren aufgrund der Risiken kaum angewendet.

Das oberflächliche Peeling hat keine Nebenwirkungen und hilft bei allen möglichen Hautproblemen wie zum Beispiel Fältchen, Pigmentflecken, schlechter Teint, erschlaffte Haut, vergrößerte Poren und vieles mehr. Verwendet werden zum Beispiel: Salz, Zucker, Bürsten oder Mikrofasertücher, Tonerde, Sand, Kaffeesatz, Kunststoffpartikel oder zermahlene Kerne von Steinobst.

Man kann sich ein Peeling auch gut selber machen. Dafür püriert man ein halbes Kilo Ananasfruchtfleich mit 100 ml Wasser. Dazu gibt man zwei Esslöffel Maismehl oder Sand, einen Esslöffel Duschgel und einen halben Teelöffel Olivenöl wahlweise auch Leinöl. Mit dieser Mischung kann man nun die Haut gut abrubbeln. Danach die Hautstellen noch gut mit warmen Wasser abwaschen. Sofort werden Sie die Entspannung der Haut spüren!


Weiterführende Literatur und Medien: