Lichttherapie

Ihre beste Freundin hat gerade mit ihrem Freund Schluss gemacht, weswegen sie sich schon seit Tagen in ihrer Wohnung versteckt, im Bett liegt und weder aufsteht noch isst. Die ersten zwei Tage dachten Sie noch, sie benötige einfach Zeit, aber nun sollte sie wirklich mal wieder ins Leben zurück kommen. Der wohl beste Weg dazu ihre Laune anzuheben ist die Fenster zu öffnen, um sowohl frische Licht als auch Sonnenlicht ins Zimmer zu lassen. Auch wenn dieses zuest unangenehm sein kann, merkt man dann sehr schnell, wie gut das Licht der Seele tut.

Diesen Effekt nützt auch die so genannte Lichttherapie aus. Bei dieser werden vor allem depressive Patienten einem sehr hellem Kunstlicht ausgesetzt. Meistens erfolgt diese therapeutische Lichtdusche nach dem Aufstehen, indem man sich bis zu einer ganzen Stunde einen Meter vor eine helle Lichtquelle setzt. Man muss dabei nicht direkt ins Licht sehen, aber es ist wichtig, dass Licht auf die Netzhaut fallen kann. Eine morgendliche Anwendung empfiehlt sich auf Grund dessen, dass in der zweiten Nachthälfte im Gehirn Melatonin produziert wird. Dieses konnte mit depressiven Verstimmungen in Zusammenhang gebracht werden. Durch die Lichtdusche wird die Melatonin-Bildung gestoppt und deren Abbau gefördert, wodurch ein positiver Stimmungsumschwung herbeigeführt werden kann.


Weiterführende Literatur und Medien: