HydrotherapieEine Therapie mit Wasser wird als Hydrotherapie bezeichnet. Dabei wird Wasser in allen drei Aggregatzuständen, also fest, flüssig und gasförmig, verwendet. Die einzelnen angewandten Behandlungsformen sind sehr vielfältig und unterschiedlich. Die wohl bekannteste Behandlungsform ist das Wassertreten, wobei durch kniehohes, kaltes Wasser gewatet wird. Dadurch wird die Durchblutung, und durch die Muskelbewegungen auch der Abfluss des Blutes aus den Venen gefördert, wodurch Krampfadern vorgebeugt werden können. Aber auch verschiedenste Güsse, Abreibungen, Wickel und Packungen gehören zur Hydrotherapie. Auch Dämpfe in Saunen, die eventuell mit Kräutern versetzt werden, gehören zur Hydrotherapie. Besonders für die Schonung der Gelenke, wie es zum Beispiel nach Verletzungen oft notwendig ist, können Bewegungsbäder vollzogen werden. Dabei werden gymnastische Bewegungen unter Wasser ausgeführt. Zusätzlich können auch Unterwasserdruckstrahlmassagen durchgeführt werden. Diese Hydrotherapie ist aber nichts Neues, denn auch schon die Griechen und die Römer glaubten daran, dass Wasser bestimmte Heilkräfte hat. Deswegen bauten die Römer auch öffentliche Badeanstalten, die für die Gemeinschaft als Erhohlungsort und Treffpunkt galten. Mit der Zeit glaubte man aber immer mehr, dass durch Wasser verschiedenste Krankheiten übertragen werden können, wodurch dem Ruf der Hydrotherapie stark geschadet wurde. Erst später gewann sie wieder an Bedeutung, und es wurden schnell neue Formen und Behandlungsarten ausprobiert. Weiterführende Literatur und Medien: |
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