Hammam
Dieses spezielle Dampfbad besteht meist aus drei verschiedenen Räumen. Der erste Raum "Camekan" dient als Umkleide, da das Dampfbad nur mit einem speziellen Handtuch als Lendenschutz betreten wird. Dann geht es ab unter die Dusche um den Alltagsstaub zu entfernen. Dann wird man von einem Tellak (Bademeister) in das Dampfzimmer "Hararet" gebeten. Dies ist meist ein runder Raum aus Marmor in dessen Mitte sich eine kreisrunde Liegefläche befindet. Am Rand befinden sich Waschbecken mit warmem und kaltem Wasser. Die Besucher übergießen sich in regelmäßigen Abständen abwechselnd mit warmem und kaltem Wasser. Dies kann auch als ein besonderer Service von einem Tellak geschehen. Ein weiterer Service kann durch das Angebot von Peelings oder Massagen bereitgestellt werden. Nach dem Dampfbad kann man die Haut noch durch weitere Pflegeprodukte verwöhnen. Medizinisch gesehen hat ein türkisches Hamam einen positiven Effekt auf die Durchblutung der Haut, wodurch die Zeichen der Zeit verzögert werden können. Außerdem hilft es dem subjektiven Wohlbefinden, was ein sehr guter Beitrag für die Gesundheit ist. Nicht zuletzt wirkt dieses Dampfbad auch auf die Muskeln, wodurch einer Muskelverspannung entgegen gewirkt werden kann. Weiterführende Literatur und Medien: |
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