Aromatherapie

Der Geruchssinn wird bei uns Menschen oft vergessen, da er als verzichtbar erscheint. Erst wenn man darauf besonders Acht gibt, merkt man, wie wichtig dieser Sinn für uns ist. Die Nase dient nämlich nicht nur der Wahrnehmung schlechter Gerüche, wo immer die auch her kommen. Sondern auch gute Düfte wirken besonders auf unser Gemüt. So entspannt es sofort, wenn man heim kommt, und es schon nach einem guten Essen duftet. Oder wie erfrischend und belebend ist doch der Frühlingsduft nach einem langen Winter.

Die Wirkungen von Aromen auf den menschlichen Körper und die Psyche wird schon seit Jahrtausenden beobachtet. Zur Anwendung kommen sie dabei nicht nur in Duftlampen. Sie werden auch für Bäder, Duftschalen, Kompressen, Massagen und noch vieles mehr eingesetzt. Die therapeutische Anwendung ist jedoch dem Arzt vorbehalten. So gibt es Forschungen, in denen heraus gefunden wurde, dass ätherische Öle Antibiotika ergänzen können. Diese Öle sollen besonders Keime, die gegen Antibiotika resistent wurden, gut bekämpfen können. Eine andere medizinische Anwendung ist die Desinfektion bei Parodontose- und Wurzelbehandlungen. Dort werden sie eingesetzt, da sie eine antimikrobielle Wirkung haben.

Auf jeden Fall haben die richtigen Aromen eine beruhigende Wirkung, was eine medizinische Therapie erleichtern, oder einfach die Stimmung aufhellen kann. Nur Allergiker sollten auf intensive Aromen verzichten, da diese die Allergie verschlimmern könnten!


Weiterführende Literatur und Medien: