Akupunktur
Mediziner stehen geteilt zu der Akupunktur. So gibt es eine Gruppe, die deren Wirkung nicht anerkennt und deswegen auch keinen weiteren Forschungsbedarf sieht. Andere wiederum glauben an die Wirkung, empfehlen die Akupunktur auch, und sehen einen großen Forschungsbedarf, da herausgefunden werden muss, warum diese funktioniert. Besonders empfohlen wird sie bei chronischen Schmerzen, wie zum Beispiel Rückenschmerzen, Erkrankungen des Atmungssystems, Magen-Darm-Störungen, Schlafstörungen, neurologische Störungen, Augenerkrankungen oder Muskel- und Knochenerkrankungen. Anerkannt ist zum Beispiel die geburtsvorbereitende Akupunktur und die Behandlung von chronischen Schmerzen. Natürlich gibt es bei der Behandlung mit Nadeln einige Nebenwirkungen. So können unsterile Nadeln Erkrankungen übertragen. Silbernadeln können bei zu langer Einstichdauer die Haut dauerhaft verfärben. Es können Blutstropfen austreten. Auch Hämatome sind möglich. Ganz vereinzelt kann es zu Schwindel oder Bewusstlosigkeit kommen. Bei zu langer Anwendung können sich Entzündungen bilden. Generell gibt es solche Nebenwirkungen aber eher selten. Viele Ärzte und Heilpraktiker bieten Ihren Patienten zwischenzeitlich neben der reinen Schulmedizin auch Akupunkturbehandlung an. Nehmen Sie zum Beispiel die Hilfe eines Arztes in Anspruch, der sich auf Akupunktur spezialisiert hat, müssen Sie in den meisten Fällen die Rechnung selbst tragen. Allerdings übernimmt eine private Krankenversicherung die Kosten, wenn im Tarifumfang Leistungen für alternative Naturheilverfahren versichert sind. Weiterführende Literatur und Medien: |
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